Alle bekanntesten und unbekanntesten Foto-Sharing-Dienste (geralt / pixabay)

Die (un)bekanntesten Foto-Sharing-Dienste

Die (un)bekanntesten Foto-Sharing-Dienste

Werbung*

Als ich das erste Mal über Foto-Sharing-Dienste schrieb, wurde Pinterest fünf Jahre alt und Instagram feierte zweijährige Baumwollhochzeit mit Facebook. Das war im Jahr 2014 – und es gab in der Zwischenzeit viele Veränderungen. Einige Foto-Sharing-Dienste verschwanden aus der Wahrnehmung oder direkt ins Nirgendwo. Andere Portale entwickelten sich weiter und bekamen eine ganz neue Rolle im Social Web zugeschrieben. Auch ich veränderte mich. Mein Schreibstil, mein Anspruch an Fotos für das Blog und mein Portfolio in Social Networks. Doch eines blieb: das Interesse an visuellem Content.

Welcher Foto-Sharing-Dienst passt zu mir?

Nach und nach erhalten die Beiträge hier im Blog PR Stunt eine Auffrischung. Ich nenne das #MyFirstContent und bekam im Rahmen der gleichnamigen, persönlichen Blog-Challenge bereits tolle Statements und Reaktionen. Und ich freue mich riesig, wenn es weitere Nachahmer gibt und wir gemeinsam alte Content-Schätze hervorkramen. Also immer gerne her damit!

Um herauszufinden welcher Foto-Sharing-Dienst zu mir oder meinem Unternehmen passt beziehungsweise meinen Zielvorstellungen und Ansprüchen entspricht. Gilt es zunächst drei Fragen zu beantworten:

  • Welche Strategie verfolge ich mit der Plattform?
  • Wo finde ich meine Zielgruppe oder die relevante Community?
  • Was will ich mit dem Veröffentlichen und Teilen überhaupt bezwecken?

Im folgenden Beitrag möchte ich Antworten auf diese Fragen geben. Dazu zeige ich (un)bekannte Foto-Sharing-Optionen auf und bewerte diese nach subjektiven Erfahrungen. Natürlich auch anhand von Vergleichen, Tests und Ausführungen Dritter. Zudem plädiere ich später für eigene Fotos und erkläre die Vor- und Nachteile von einem Visualizer. Wer darüber hinaus Lust und Zeit hat sich den Exkurs zu lizenzfreien Fotos reinzuziehen, sei herzlich eingeladen.

Zum Verständnis eine Definition von Foto-Sharing

Foto-Sharing (englisch photo sharing) steht für die Veröffentlichung digitaler Fotografien im Social Web. Das Speichern, Durchsuchen, Ordnen und Teilen von Fotos erfolgt dabei über Filehosting-Applikationen oder besser ausgedrückt Foto-Sharing-Dienste. Die Möglichkeiten zum Herausgeben und Übertragen von Fotos sind vielfältig und zugleich abhängig von der jeweiligen Anwendung. Generell bietet Foto-Sharing fortlaufend Zugang zu digitalen Fotos sowie daraus entstandenen virtuellem Inhalt wie Gifs, Memes, Thumbnails oder Slideshows.

Alle die hier vorgestellten Foto-Sharing-Dienste durchdringe ich selbst nicht. Deshalb ist nicht nur in der Überschrift von den (un)bekanntesten Plattformen die Rede. Vielmehr gibt die folgende Beschreibung der Foto-Sharing-Dienste Hilfestellungen und Impulse für das eigene Vorhaben.

Apropos eigene Bestrebungen: Foto-Sharing eignet sich zum Beispiel

  • für den privaten Gebrauch im Familien-, Freundes- oder Kollegen-Kreis,
  • als externe Festplatte zur Archivierung und Digitalisierung von Fotos und
  • im Business-Kontext für Influencer-Marketing und die eigene Positionierung.

Insbesondere der letzte Punkt steht im Mittelpunkt hiesiger Ausführungen. Dazu gehören unter anderem Blogs, Online-Shops und Websites. Getreu dem Motto ’sharing is caring‘ existieren Sharing-Plattformen mittlerweile in zahlreichen Wirtschaftsbereichen, Disziplinen und Branchen. Und ich lehne mich wohl kaum aus dem Fenster, wenn ich behaupte. Überall im Social Web spiele virtuelle Inhalte eine bedeutende Rolle.

Wie kann ich smartes Foto-Sharing betreiben?

In erster Linie nutze ich die Dienste aus zwei Beweggründen. Einerseits, um Bilder oder Infografiken für meine Blogbeiträge zu finden. Andererseits, um mich als Privatperson respektive Blogger in der Öffentlichkeit darzustellen. So oder so ähnlich geht es wohl den meisten meiner Leser*innen. Hinzu kommen Aspekte der Unternehmenskommunikation oder von Selbstständigen und Freiberuflern:

  • Einzelhandel und Online-Shop-Betreiber benötigen hochauflösende Produktfotos
  • Handwerksbetriebe sowie insbesondere KMU bedürfen geeignetes Bildmaterial
  • Städte und Gemeinden oder NGO nutzen lizenzfreie Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit
  • Professionelle Fotografen und lokale Fotostudios können sich zusätzlich präsentieren
  • Unternehmen und Agenturen finden Influencer oder Mitarbeiter über Foto-Sharing

Diese Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie verdeutlicht lediglich die verschwimmenden Grenzen zwischen vermeintlich privaten Accounts und der individuellen Berufung. Meine drei Favoriten in alphabetischer Reihenfolge:

Flickr: zum Durchblättern und für die Inspiration

Flickr (englisch to flick through something; etwas durchblättern) ist aufgrund der universellen Einsetzbarkeit klasse. Kurze Videos von bis zu drei Minuten Länge und mit einer Größe von 1 Gigabyte sind ebenso erdenklich. Wie das klassische Teilen von digitalen Fotos von bis zu 200 Megabyte. Es besteht die Möglichkeit, Fotos in Kategorien oder nach sogenannten Tags zu sortieren. In einen Pool aufzunehmen oder nach Stichworten zu suchen.

Ferner lassen sich Fotostreams beziehungsweise kleine Fotoblogs anderer User anschauen und Bildausschnitte kommentieren oder mit Notizen belegen. Die Fotos lassen sich bequem über die Website in den Online-Speicher laden und per mobile aus übertragen sowie verlinken. Kostenlos steht jedem Nutzer standardmäßig 1 Terrabyte Speicherplatz zur Verfügung. Dafür gibt es allerdings Werbung und es besteht eine Restriktion von maximal 1.000 Dateien. Für 59,99 US-Dollar per annum gibt es die werbefreie Version. Kritik erntet Flickr unter anderem aufgrund der Vielzahl geforderter persönlicher Daten.

Instagram: nah an den Menschen und beliebten Dingen

Instagram bietet nach eigenen Angaben eine „schnelle, schöne und spannende“ Möglichkeit. Nämlich die, das Leben mit Freunden, der Familie und entsprechender Community zu teilen. Kostenlos, und auf allen Ebenen der Mobilgeräte und per Video-Sharing-App. Hier tummeln sich die A-, B- und C-Promis und wie zuvor gesehen der eine oder andere ‚Instagram Husband‘. Einst in Anlehnung und historisch kultiger Erinnerung an Polaroid-Kameras, erscheinen die eingestellten Fotos und Videos in quadratische Form. Sowie auf Wunsch mit netten Retroeffekten.

Spätestens seit der Übernahme durch Facebook entstand aus der gesunden Mischung von Microblog und audiovisueller Plattform ein werbefinanzierter Online-Sharing-Dienst. An anderer Stelle gebe ich praxiserprobte Tipps für erfolgreiche Instagram-Werbung, gerne mal reinschauen. Die Schnittstelle zu den anderen gängigen Netzwerken und Foto-Sharing-Diensten im Social Web ist jedenfalls reibungslos vorhanden. Insgesamt mehr als eine Milliarden Menschen nutzen Instagram weltweit, etwa 20 Millionen in Deutschland. Pro Minute scrollen rund 350.000 User durch ihren Feed und 500 Millionen gucken täglich Stories ihrer Idole an. Mehrere Milliarden Bilder gibt es zu bestaunen. Für den eigenen Post reichen bis zu zehn.

Lesetipp: Tipps und Tricks zur richtigen Nutzung von Hashtags bei Instagram und überall sonst, gebe ich beim Online-Magazin Zielbar. 

Pinterest: kreative Ideen von smarter Suchmaschine

Pinterest (Kofferwort, bestehend aus den englischen Wörtern ‚pin‘; anheften und ‚interest‘; Interesse). Das derzeit wohl gefeierteste Social Network oder im hiesigen Gebrauch Foto-Sharing-Portal und mein persönlicher Favorit. Publisher heften dort Fotos, Infografiken oder Kollektionen mit Anekdoten und aussagekräftigen Beschreibungen an virtuelle Pinnwände. Andere Nutzer können dieses Bild wiederum teilen („repinnen“), für gut befinden („liken“) und kommentieren („dealen“).

Persönlich nutze ich Pinterest ausschließlich für Infografiken. Eigene, die ich auf entsprechende Blogposts verlinke oder im Social Web verbreite. Oder eben interessante Abbildungen, Memes und Sketchnotes von Gleichgesinnten. Wie bereits mehrfach betont, stehe ich auf visuellen Content. Und da drängt sich die visuelle Suchmaschine Pinterest nahezu auf. Als Inspirationsquelle und kreativer Sparringspartner ein großartiger Foto-Sharing-Dienst.

Lesetipp: Zahlen, Daten und Fakten zu Pinterest. Futurebiz hat Nutzerzahlen, Nutzeraktivitäten und Nutzerintentionen zusammengefasst.

Welche Foto-Sharing-Dienste gibt es noch?

Mir in Funktion und Inhalt gänzlich unbekannte Foto-Sharing-Portale sollen der Vollständigkeit halber zumindest Erwähnung finden. Gibt es hierzu weitere Bedarfe, freue ich mich über ein entsprechendes Feedback. Gerne greife ich dann Details zu den Plattformen nochmals auf und gebe Kund! Erfahrungsgemäß benötige ich dafür etwas Zeit, wie die Alternativen zu Google+ zeigen. Eine Übersicht mit 23 Foto-Sharing-Seiten gibt es bei PhotoBlog.

In diesem Kontext und zunehmender Fake News sei außerdem der neue Fakten-Check von Google für Fotos und deren Distribution genannt. Bei konsequenter Anwendung ist es für einige selbsternannte Influencer und entsprechend vorgegaukeltem Reichtum schon bald zu Ende. Auch unseriöse Berichterstattungen finden dadurch schwerer Zugang.

Amazon Drive: Cloud-Speicheranwendung

Amazon Drive: Die virtuelle Festplatte enthält Anwendungen für iPhones, Android-Geräte sowie Desktop-Programme. Klar, Zugangsvoraussetzung ist ein Amazon-Konto. In den standardmäßig fünf Gigabyte großen Speicher lassen sich Fotos, Dokumente und sonstige Dateiformate laden. Speicher-Upgrades gibt es für wenig Geld. Verlinkungen und der direkte Draht zum Social Web sind nicht ganz uneigennützig inklusive.

Dropbox: Konzentration auf das Wesentliche

Dropbox: Ähnlich wie beim zuvor genannte Tool, ist auch hier vielmehr von einer Art Online-Festplatte die Rede. Es wird per Drag & Drop ein instinktives Hochladen von Bildern im persönlichen Online-Speicher ermöglicht. Entweder direkt über den Browser oder als Desktop-Anwendung. Sich selbst bezeichnet Dropbox als weltweit ersten Smart Workspace. Hier herrscht Ordnung, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Photobucket: Erinnerungen schützen

Photobucket: Ein sogenannter Imagehoster, eine kommerzielle Online-Datenbank für die Archivierung und Präsentation digitaler Fotos und Videos. Dieser Foto-Sharing-Dienst ist ausschließlich englischsprachig und umfasst derzeit über sieben Milliarden Dateien. Die Kosten liegen zwischen 5,99 und 12,99 US-Dollar pro Monat. Es gibt drei unterschiedliche Pakete. Beginner (2.500 Fotos, 25 Gigabyte), Intermediate (25.000 Fotos, 250 Gigabyte) und Expert ohne Beschränkungen.

Snapfish: Personalisierte Fotogeschenke

Snapfish: Bei diesem webbasierten Foto-Sharing-Dienst von Shutterfly liegt der Fokus auf Fotodruck. So ist beispielsweise die Erstellung von Fotobüchern, Grußkarten, Kalendern und Postern möglich. Demnach lassen sich alle erdenklichen Produkte für den eigenen Online-Shop – vom T-Shirt über Kissen bis zum Pott – realisieren. Meist zu Preisen, bei denen das Fachgeschäft um die Ecke leider nur schwer mithalten kann. Bereits auf der Startseite sind die Schnittstellen zu Google, Instagram und Flickr zu erkennen.

SmugMug: let photos live

SmugMug: Seit 2018 gehört Flickr zu Oath, dem Betreiber des Bild- und Videohostingdienstes. Für mich in erster Linie eine Plattform für Amateur- und Profifotografen zum Verkauf an Digital- und Printmedien. Im Angebot steht den Anwendern unbegrenzter Speicherplatz sowie die Möglichkeiten zur Verfügung, die Bilder online für spezielle Foto-Seiten zu bearbeiten. Nach 14-tägiger Testphase kostet eine Pro-Option 5,99 US-Dollar pro Monat beziehungsweise 49,99 US-Dollar pro Jahr.

Lesetipp: Exemplarisch für interessante Vergleiche und Tests von Foto-Sharing-Anbietern seien die Beiträge von trusted und PC Welt hervorgehoben. Dort gibt es jede Menge Insights, Bewertungen und Empfehlungen.

Warum sind Bilddatenbanken keine Lösung?

Wir verarbeiten Bilder 60.000 mal schneller als Textinformationen. Daher sind sie im modernen Marketing-Mix unverzichtbar. Vor allem, wenn es darum geht komplexe Inhalte mit Emotionen aufzuladen. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? Bilddatenbanken sind eine Möglichkeit und bieten für nahezu jedes Thema das passende Foto.

Bilddatenbanken und Foto-Sharing-Dienste im Vergleich (Convertus Blog)

Noch besser ist es, eigene Fotos oder Videos zu nutzen und per Foto-Sharing im Social Web zu verbreiten. Die Vorteile von eigenem Material liegen auf der Hand:

  • keine zusätzlichen oder versteckten Kosten für Bildrechte
  • eigene Vergabe von Lizenzen und deren Bestimmung
  • individueller Bedarf und persönlicher Geschmack gedeckt

Insbesondere der erste Punkt hat es bei Bilddatenbanken in sich. Im Kleingedruckten geht es um Nutzungsrechte. Zum Beispiel um Auflagenzahlen oder Impressions sowie die Differenzierung zwischen Print- und Online-Medien. Außerdem gilt es auf die Nennung des Urhebers, die werbliche oder redaktionelle Nutzung sowie etwaige zeitliche Beschränkungen zu achten. Der Teufel steckt im Detail!

Da liegt es nahe, ein eigens Portfolio an Fotos und Videos anzulegen. Pinteret hat extra einen Guide für perfekten Video-Content veröffentlicht – Lesebefehl! Kurzum: Foto-Sharing funktioniert meines Erachtens besser mit eigenen, authentischen Inhalten. Doch auch hier gibt es Stolpersteine. Das Tolle daran ist, dass wir beispielsweise die Linzenzvergabe selbst bestimmen. Wagen wir einen kurzen Blick darauf, wobei der nachfolgende Exkurs keine Rechtsberatung ersetzt.

Exkurs zu Creative-Commons-Lizenzen beim Sharing

Zum Verständnis ein Beispiel. Werke mit einer „Creative-Commons-License Zero“ (CC0), dürfen kopiert, verändert, verbreitet und aufgeführt werden – auch zu kommerziellen Zwecken. Und zwar ohne eine weitere Erlaubnis erbitten zu müssen. Sozusagen ein expliziter Verzicht auf alle urheberrechtlichen und verwandten Schutzrechte.

Meine Empfehlung für Nutzer, die nicht wollen, dass ihre Bilder die Runde machen, wäre, solche Apps, [Foto-Sharing-Dienste] und Plattformen nicht zu nutzen. (Florian Blaschke, Journalist und Blogger)

Kostenlose Bilddatenbanken wie pixabay, pexels oder unsplash beinhalten meistens solche Lizenzen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt sich eigenes Material. Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung entwickelte zur passenden Lizenz einfache Fragen und eine Infografik. Hieran sollten sich Blogger, Online-Shop-Betreiber, Fotografen und sonstige Kommunikatoren halten.

Welche CC-Lizenz für welche Foto-Sharing-Zwecke? (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung)

Wie hilft der Visualizer Jourist DC80?

Ständig komme ich mit virtuellen Inhalten in Berührung. Als Kommunikator bei einer Not-for-Profi-Organisation, Dozent an der VHS Köln und natürlich Blogger. Hinzu kam „nebenberuflich“ das Homeschooling. Die Kameras vom Smartphone und am Notebook reichen mir längst nicht mehr aus. Zu umständlich erscheint mir zudem der Transfer vom einen zum anderen Device. Daher kam mir das Testangebot zum Visualizer Jourist DC80 gerade recht. Und obwohl ich keinen Online-Shop besitze, erahne ich hierfür das große Potenzial der externen Dokumentenkamera. Wenngleich sie eine professionelle Kamera-Ausrüstung naturgemäß nicht ersetzt.

Bisweilen hinke ich dem technologischen Fortschritt in all seinen Facetten hinterher. Was auch ein Blick auf mein Smartphone verrät. Mit der externen Dokumentenkamera komme ich ein großes Stück weiter. Als Content-Enthusiast sowie Verfechter der Digitalisierung und von modernen Kommunikationsformen, bietet sie mir neue Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung. Meine Sketchnotes zum Beispiel bringe ich gerne mit Stift zu Papier. Jetzt kann ich sie bequem scannen, hochauflösend fotografieren oder digital bearbeiten. Um sie dann per Foto-Sharing zu verbreiten.

Lesetipp: Videos lassen sich ganz einfach zuhause mit dem Smartphone drehen. Wie das genau funktioniert, steht bei morefire geschrieben.

Klar, dass ging vorher auch schon. Doch entscheidet letztendlich das Wissen und der Umfang über die individuelle Nutzung von Devices. Und eine externe Kamera, die zugleich Beamer und Scanner ist, hatte ich schlichtweg nicht auf dem Schirm. Zukünftig werde ich die Jourist DC80 jedenfalls häufiger einsetzen. Ob es mir die Teilnehmer*innen der von mir dozierten VHS-Kurse „PR-Berater*in“ danken, werde ich zu berichten wissen. Außerdem beobachte ich gespannt, wie der Sohnemann mit dem Visualizer beim Homeschooling umgeht. Im Alltag half uns die Dokumentenkamera in der kurzen Zeit bereits mehrfach. So lieferte sie eine gestochen scharfe Geburtsurkunde von K1 für Behördengänge und zahlreiche Produktbilder aus sämtlichen Richtungen für Mamikreisel.

Dokumentenkamera: nice to have zur Visualisierung

Beschreibung: Eine Dokumentenkamera (auch Visualizer genannt) ist eine Art flexible Webcam mit Standfuß und integrierter Lichtquelle für hochauflösende Fotos. Damit lassen sich sämtliche dreidimensionale Gegenstände bequem aufnehmen und per Beamer, interaktiver Whiteboards oder Videokonferenz-Systeme teilen. Overhead-Projektoren oder Tageslichtschreiber wie wir früher in der Schule sagten, gehören der Vergangenheit an.

Da ich kein klassischer Produkt-Tester bin und die meisten Leser über die Suche nach Foto-Sharing-Optionen hier landeten. Fasse ich mich kurz. Zu diesem Zweck gieße ich meine subjektiven Erfahrungen und die relevanten technischen Spezifikationen zur Kamera Jourist DC80 in eine Infografik.

Foto-Sharing mit der Dokumentenkamera Jourist DC80 (Stefan Schütz / PR Stunt)

Bisher kenne ich keine Tests oder Vergleiche mit der Jourist DC80 Dokumentenkamera, die sich näher mit der dazugehörigen Software beschäftigen. Darum schnappte ich mir in einem ersten Feldversuch den Visualizer für einen kurzer Film zur Software. Alles keine Rocket Sience, aber wie ich finde gut gemacht.

Video-Tutorial zur Software der Dokumentenkamera Jourist DC80 (Stefan Schütz / PR Stunt)

Fazit: Foto-Sharing is caring!

Egal ob Selfie, Urlaubsfoto, Kunstwerk oder Portrait. Wer Bilder und Videos über sich oder sein Unternehmen teilen möchte, hat viel Auswahl. Wichtig ist mir zu betonen, dass es bei Foto-Sahring-Diensten nicht allein um die Selbstdarstellung geht. Ich empfehle die Fotos anderer regelmäßig zu liken, zu teilen und zu kommentieren. An der Community aktiv teilzuhaben und immer die Urheberrechte zu achten.

Bevor eigene Fotos via Foto-Sharing die Öffentlichkeit erblicken, sollten wir uns stets deren Wirkung bewusst machen. Die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben verschwimmen im Social Web ohnehin, bei Fotos und externen Plattformen umso stärker. Neben dem Smartphone sind Visualizer aus meiner Sicht eine sinnvolle Option.

Welche Foto-Sharing-Dienste nutzt du? Wo siehst du noch Bedarf? Kommt für dich eine Dokumentenkamera wie die Jourist DC80 in Betracht?
*Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Meinung als Privatperson und Blog-Betreiber von PR-Stunt wurde dadurch nicht beeinflusst. Die Abbildungen beispielsweise dienen der Veranschaulichung und stammen aus eigenen Überlegungen, Recherchen und Beweggründen.

Autor: Stefan Schütz
Foto: geralt / pixabay

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...
Comments
  1. Hallo Claudia,

    vielen Dank für die Kurzbeschreibung der beiden Portale und deine Einschätzung!

    Liebe Grüße
    Stefan

  2. Hallo Stefan,
    eine gelungene Aufstellung von Fotosharing-Portalen. Ich bin hauptsächlich in Pinterest und flickr aktiv. Meine Bilder und Grafiken mache ich selbst, sind natürlich nicht so professionell wie die von Steve Brattig, aber dafür habe ich kein Problem mit dem Urheberrecht.
    Viele Grüße
    Claudia

    • Hallo Claudia,

      ist flickr empfehlenswert und unterscheidest du bei den Portalen nach Inhalten? Ich bin bislang ausschließlich bei Pinterest – habe dort aber noch nicht wirklich Fuß gefasst!

      Viele Grüße
      Stefan

      • Hallo Stefan,
        ich stelle bei flickr und Pinterest dieselben Bilder ein. flickr ist meiner Meinung nach eher für den privaten Gebrauch, vor allem wenn Du spezielle Dinge fotografierst, wo es dann Gruppen gibt, wo Du Deine Bilder auch einstellen kannst. Mehr Reichweite hast Du auf alle Fälle mit Pinterest, weil Du da auch fremde Dinge repinnen kannst. Bei flickr kannst Du fremde Dinge nur favorisiren und kommentieren.
        Viele Grüße
        Claudia

  3. Evy

    omg, das sind ja viele! Ich bleibe dabei: kleine Fotoserien kommen auf den Blog und die für Freude auf FB. Und wenn ich wirklich mal jd. Externen was zeigen will, kommt die Dropbox zum Einsatz.

  4. Ein gelungener Artikel. Ich persönlich nutze Flickr schon seit Jahren. Pinterest und Instagram erst seit 2013. Die Dropbox nutzte ich natürlich auch, aber immer nur kurzzeitig. Picasa habe ich mal eine ganze Zeit mit der Gesichtserkennung genutzt. Das ist zwar praktisch aber mit der Zeit auch relativ aufwändig 😉

    Die anderen Plattformen kenne ich zwar auch, habe mich aber bewusst für diese hier entschieden.

    Wünsche noch einen schönen Abend
    Liebe Grüße
    Rike
    http://kochenbackenrandalieren.blogspot.com

    • Hallo Rike,

      man merkt, dass bei „Food-Themen“ die Fotosharing-Portale längst etabliert(er) sind! Das Marketing fängt langsam erst an, diese für sich zu entdecken – und die Public Relations… naja?!

      Dank dir fürs Feedback
      Stefan

      p.s. wenn ich einen Blog zu Kochen/Backen gewollt hätte, wäre „Randalieren“ bestimmt darin vorgekommen 😉

  5. Sehr interessanter Artikel und gute Übersicht. Ich muss gestehen, dass ich auch nicht alle Ergebnisse deiner Recherche kannte und oft sogar schon mal den Namen gehört hab, aber nie eine Verbindung zu dem Thema Picturesharing aufbauen konnte/wollte.

    Ich werde dennoch wohl bei meinen gewohnten Anwendungen wie Pinterest und Flickr bleiben. Instagram zum Beispiel wird ja dann doch bei mir eher privat genutzt und da bin ich auch überrascht, dass ich dort tatsächlich follower habe, die ich nicht kenne, da ich gar nicht weiß warum man sich so für mein Leben interessiert. Instagram ist bei mir eher ein persönlich genutzter Dienst damit ich mich erinnern kann wo ich so überall war. Eine Art Tagebuch in Bildern als Gedächtnisstütze.

    Vielen Dank für den Artikel 🙂

    • Hallo Julia,

      …danke, vielleicht schreibe ich dann mal in puncto flickr, pinterest und instagram um Hilfe!

      VG
      Stefan

Dein Kommentar