Die besten und bekanntesten CMS neben WordPress (200degrees / Pixabay)

Die besten Content-Management-Systeme (CMS)

Die besten und (un)bekanntesten Content-Management-Systeme neben WordPress

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Mit Hilfe eines sogenannten Content-Management-Systems (CMS) lassen sich die Inhalte einer Webseite folgerichtig verwalten. Und zwar ohne dafür eine Programmierausbildung absolviert zu haben oder großartige HTML-Kenntnisse aufweisen zu müssen. Allseits bekannt und beliebt ist WordPress. Es gibt jedoch weitere (Nischen-)Anbieter am Markt. Welche am besten wozu geeignet sind, steht im hiesigen Gastbeitrag von Axel Schürnow.

Was ist ein CMS und wozu dient es?

Definition: Bei einem Content-Management-System (CMS; deutsch: Inhaltsverwaltungssystem) handelt es sich um eine spezielle Software, die den Arbeitsaufwand für den Betrieb einer Webseite erheblich reduziert. Häufig kommt die Software für die Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Pflege digitaler Inhalte zur Anwendung. Mit einem CMS lassen sich Inhalte wie Texte, Bilder, Videos und andere Multimedia-Inhalte im Hintergrund der Webseite verwalten. Und zudem Content erstellen, bearbeiten und in weiterer Folge veröffentlichen.

Die meisten CMS eignen sich für mehrere Benutzer respektive Autoren oder Publisher. So ist es möglich, die Inhalte gemeinschaftlich aktuell zu halten. Neben proprietären Lösungen sind Open-Source-Systeme weit verbreitet. In Unternehmen ist zum Beispiel Typo3 sehr beliebt. Blogger und Influencer bevorzugen aufgrund der einfachen Bedienbarkeit und der unendlichen Gestaltungsmöglichkeiten meistens WordPress.

Welche Funktionen bieten CMS?

Die Mehrzahl der Content-Management-Systeme verfügt über eine selbsterklärende Benutzeroberfläche. Insbesondere die Verwaltung und zielgruppengerechte sowie barrierefreie Darstellung von Text- oder Multimedia-Inhalten auf unterschiedlichen Devices gehört zu ihren Hauptaufgaben.

Zudem sind CMS in der Lage beispielsweise folgendes zu leisten:

  • Identifizierung möglicher Nutzer und Verantwortlichkeiten
  • Definition von Verarbeitungsprozessen und Workflows
  • Nachhalten und semantisches Ordnen digitaler Inhalte
  • Präsentation mehrsprachiger Content-Formate
  • Analyse und Optimierung strategischer Ansätze
Lesetipp: Ein Content-Management-System mindert mitnichten das Mitdenken und eigene Tun. Aspekte wie die zielgruppenspezifische Ansprache oder Suchmaschinenoptimierung dürfen schließlich nicht fehlen. Hier im Blog gibt es wertvolle SEO-Praxistipps für Anfänger und weitere Impulse.

Wie finde ich das richtige CMS?

Auf der Suche nach dem richtigen Content-Management-System für die eigene Webseite gilt es nicht den Überblick zu verlieren. Neben den bekannten und häufig genutzten Systemen wie WordPress gibt es einige hundert Optionen. Um eine passende Auswahl treffen zu können, hilft eine konkrete Bestimmung der eigenen Ansprüche. Welche Funktionen sind unabdingbar? Wie viele Personen benötigen einen Zugang? Worauf liegt der Fokus: Blogging, Corporate Publishing, Online-Shopping? Es zahlt sich aus, das Internet nach verschiedenen Anbietern abzusuchen – auch, um sich ein wenig von der Masse abzuheben.

Apropos: Wer mehr über WordPress und dazugehörige Plugins wissen möchte, wird hier im Blog fündig. Zum Thema Suchintention und Inhalte respektive User Intent im CMS-Kontext, gibt es bei Zielbar wertvollen Input.

Unternehmen sollten zunächst klären, welche internen oder externen Personen sich in das CMS einbringen und publizieren. Nur mit strukturellen Abläufen gelingt die Suche nach einem System, welches die Einsatzzwecke optimal erfüllt. Es ist wenig sinnvoll, mit einer simplen Software komplexe Webseiten zu bedienen – und umgekehrt. Was nicht passt, wird passend gemacht, passt hier nicht! Diese Überlegungen lassen sich ferner auf den benötigten Ressourceneinsatz sowie das vorhandene Know-how übertragen.

Laut Statista verteilte sich der weltweite Marktanteil zur Nutzung von Content-Management-Systemen im Dezember 2020 wie folgt:

Top 10 CMS weltweit nach Nutzung für Webseiten (Statista)

Welche CMS-Alternativen gibt es?

Wer eine Webseite betreibt, für den sind die Besucher das A und O. Um aus der Masse an Konkurrenten hervorzustechen und für Webseiten-Besucher attraktiv zu sein, braucht es relevante Inhalte. Damit dieser Content möglichst smart erstellt, verbreitet und aktualisiert wird – helfen Content-Management-Systeme. Abschließend seien einige Alternativen zu WordPress und Typo3 genannt.

Joomla

Sowohl bei Anfängern als auch bei Profis erfreut sich beispielsweise „Joomla“ großer Beliebtheit. Zu den Pluspunkten dieses CMS zählen vor allem die vielfältigen Designs und Erweiterungen. Außerdem gefallen die benutzerfreundlichen Templates sowie die kinderleichte Erstinstallation und Konfiguration.

Drupal

Ebenfalls einfach zu installieren ist das CMS „Drupal“. Diese anfangs für Studierende entwickelte Software, hat sich aufgrund ihres modularen Aufbaus und seiner Flexibilität mittlerweile im Geschäftsleben etabliert. Der Anbieter punktet vor allem mit vorkonfigurierten Lösungen für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete.

Cantao

„Contao“ ist schon seit über zehn Jahren dick im internationalen Geschäft. Hierzulande hat man davon jedoch bis jetzt wenig mitbekommen. Mitunter kleine und mittlere Unternehmen sind mit diesem CMS gut bedient. Durch die zahlreichen Erweiterungen lassen sich Unternehmensportale und E-Commerce-Plattformen einfach und schnell aufbauen.

Craft

Bei „Craft“ handelt es sich unter dem Strich um ein echtes Tool für Profis. Die Software ist erst seit 2012 am Markt und punktet vor allem mit einem übersichtlichen Backend und zahlreichen Plugins. Unter anderem setzen Marken wie Netflix, Adidas und Ikea auf dieses CMS und dessen Funktionsumfang.

Lesetipp: In der Gründerküche sind die Vor- und Nachteile von Content-Management-Systemen aufgelistet. Dort finden Interessierte zudem Statements von Agentur-Köpfen zu den jeweiligen CMS.

Shopify

Der Name ist bei „Shopify“ Programm – das System richtet sich infolgedessen an Onlineshop-Betreiber. Für das Shop-Design steht jedenfalls eine große Anzahl an mobile-optimierten Alternativen zur Verfügung. Aufgrund der Benutzerfreundlichkeit ist es auch für E-Commerce-Newbies geeignet.

Squarespace

„Squarespace“ ist als Baukasten vor allem für anspruchsvolles und ästhetisches Design bekannt. Die Plattform eignet sich demnach hervorragend für Fotografen, Web-Designer und Künstler. Schön ist die wirklich kinderleichte Nutzung. Sowohl das Web-Hosting als auch die Domain sind im Premium-Paket inbegriffen.

Wix

„Wix“ punktet laut Hubspot durch branchenspezifisch-sortierte Designvorlagen und eine intuitive Bedienung per Drag-and-Drop. Für Anfänger lohnt sich die kostenlose Basisversion, die bereits viele Funktionen enthält. Der All-in-One Homepage-Baukasten lässt sich mit steigenden Anforderungen mit zusätzlichen Features pimpen. Die wohl einfachste Lösung zur Zusammenstellung eines Premium-Blogs.

Blogger

Die Nutzung von „Blogger“ ist kostenlos und vollkommen unkompliziert, was es zur perfekten Alternative zu WordPress macht. Und zwar für den privaten Gebrauch und das Hobby-Blogger-Dasein. Nach dem Untergang von Google+ investiert der namensgebende Konzern viel in die Blogging-Plattform – mit mäßigem Erfolg. Ob und wie es damit weiter geht, bleibt abzuwarten.

Welches Content-Management-System nutzt du? Was waren deine Beweggründe für die letztendliche Auswahl? Wird das CMS den Ansprüchen aller Beteiligten gerecht?
*Dieser Beitrag enthält Werbung. Die Meinung als Privatperson und Blog-Betreiber von PR Stunt wurde dadurch nicht beeinflusst. Weiterführende Links sowie einzelne Textpassagen stammen aus eigenen Überlegungen und Recherchen. Sämtliche anderen Inhalte zu den genannten Content-Management-Systemen verantwortet der Gastautor.

Autor: Axel Schürnow
Foto: 200degrees / pixabay

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