Gründe und Nutzen pro Social-Media-Marketing (kreatikar / pixabay)

Social-Media-Marketing für Unternehmen

Social-Media-Marketing für kleine und mittlere Unternehmen

Gründe und Nutzen pro systematische Feldforschung

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Im Rahmen moderner Kommunikationsformen ist die Rede von Bots, Programmatic und Stories. Um nur einige Beispiele zu nennen. In regelmäßigen Abständen gilt es ein anderes Buzzword durch das Internet zu treiben. So empfinde ich jedenfalls. Dabei wird der Mittelstand häufig abgehängt. Deshalb komme ich mit diesem Beitrag zu Social-Media-Marketing um die Ecke.

Folgende Fragestellungen sind hierin von Bedeutung (Mit einem Klick direkt dorthin):

Meine Erfahrungen als Kommunikator und Unternehmensberater prägten zuletzt die Wichtigkeit systematischer Grundlagen. Es zählt nicht, was Profis für normal erachten. Was wir glauben zu wissen, was Marketer benötigen. Ebenso wenig, was richtig oder falsch erscheint. Sondern einzig der Stakeholder himself.

Substanzielle Gründe für Social-Media-Marketing

Was spricht für Social-Media-Marketing? Grundsätzlich sollte sich jedes Unternehmen mit dem Thema Social-Media-Marketing befassen. Denn die Digitalisierung ist allgegenwärtig und betrifft sämtliche Branchen und Generationen. Zumal Social-Media-Marketing sich für jede Unternehmensgröße eignet. Eine Umsetzung ist bereits mit geringen Budgets möglich.

Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen erwecken aber den Eindruck, die digitale Transformation auszusitzen. Sie verschenken großes Potenzial und noch viel schlimmer: Gehen mit der eigenen Wahrnehmung und Existenz fahrlässig um.

Mit einem Leitfaden für Industriegütermarketing im Mittelstand, zeigte ich kürzlich wie dem entgegenzuwirken ist. Unterstützt durch ein Interview mit einer Geschäftsführerin eines Maschinenbauers. Interessierte finden dort digitale Ausdrucksformen moderner Kommunikation. Integriert als fester Bestandteil im Marketing-Mix.

Aus meiner Sicht sind komplexe Fachbegriffe und heterogene Zielgruppen jedenfalls keinerlei Gründe. Vielmehr Ausreden für fehlendes Social-Media-Marketing, mangelndes Online-Know-how respektive halbherziges Content-Marketing.

Wer als Unternehmen online nicht sichtbar ist, geht gnadenlos unter. Wird aus der Wahrnehmung derjenigen verschwinden, die bisher zu den Interessenten, Multiplikatoren und Kunden des eigenen Angebots zählten.
(Dr. Kerstin Hoffmann, Erfolgreiche Unternehmenskommunikation in Zeiten des digitalen Wandels)

Schließlich sind wir uns einem Punkt wohl einig: Jeder Dienstleister, Publisher oder Produktanbieter ist verpflichtet sich dort zu erkennen zu geben, wo sich die bestehenden oder potenziellen Kunden aufhalten. Und das sind eben zunehmend Social-Media-Plattformen wie Corporate Blogs oder Social Networks. Dies dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben. Wenn nicht, droht das existenzielle Aus.

Grundlegende Feldforschung im Social-Media-Marketing

Was ist Social-Media-Marketing? Im übertragenen Sinne empfehle ich unsicheren Entscheidern eine systematische Feldforschung. Nur wer umtriebig ist, sich passende Social-Media-Plattformen zunutze macht und sich in deren Lebensraum begibt. Versteht die Zielgruppen, Interessen und Kulturen. Mithilfe von Markenbotschaftern respektive Informanten sowie aktiver Teilnahme und Beobachtung. Lassen sich zudem gezielt Informationen und Wissen anhäufen.

Fokus: Definition von Social-Media-Marketing und Konzeption

Social-Media-Marketing (SMM) fußt auf einer Strategie. Mit dieser setzen Personen oder Marken digitale Plattformen und Dienste als interdisziplinären Ansatz zur Erreichung organisatorischer Ziele ein. Dazu zählen Social Networks sowie Corporate Blogs, Bewertungsportale und Foren. Bei sämtlichen Maßnahmen stehen die Nutzer im Fokus.

Somit treten mit deren Hilfe Unternehmen in direkten Kontakt mit den adressierten Stakeholdern. Im Rahmen einer ganzheitlichen Kommunikation entstehen nutzenstiftende Werte für die Interessensgruppen. Es werden demnach Erfahrungen, Meinungen, Eindrücke und Informationen in einem offenen Dialog via Social Media ausgetauscht. Ziel ist es, eine loyale Community als effiziente Form der Markenbindung aufzubauen.

Da Social-Media-Marketing eine Art des Online-Marketings ist. Bediene ich mich zum besseren Verständnis einer eigens erstellten Infografik zu den Inhalten einer Online-Marketing-Konzeption:

Infografik: Der Weg zur optimalen Online-Marketing-Konzeption (Stefan Schütz / PR Stunt)

Kurzum, ein schneller und vor allem erfolgreicher Vormarsch der Social Media veränderte unseren privaten Alltag. Und obenrein natürlich das Verhalten von Unternehmen. Heutzutage ist es für Konsumenten und Marken gleichermaßen easy, miteinander in den Dialog zu treten. Fernab persönlicher Befindlichkeiten. Mal mehr und mal weniger konstruktiv. Der direkte Kontakt ist ein wesentlicher Grund für das zwingend notwendige Umdenken zögernder Unternehmen. Allein durch diese Entwicklung sind potenzielle Kunden stärker in die Kommunikationsprozesse zu involvieren.

Nutzen von zielgerichtetem Social-Media-Marketing

Wie generiere ich eine Social-Media-Strategie? Nochmal zurück zur Feldforschung. Grundvoraussetzung für Social-Media-Marketing ist das Bewusstsein für die eigenen Wurzeln und kulturellen Unterschiede der Plattformen. Außerdem ist die intensive Auseinandersetzung mit der eingenommenen Rolle und ausgewählten Vorgehensweise unabdingbar. Besser ausgedrückt, gelangte ich durch gezielte Fragestellungen oftmals zur vielversprechendsten Strategie.

Warum sind wir eigentlich noch auf Facebook? Ich dachte, dieses ‚Social Media‘ war die Kampagne von letztem Monat?
(Quelle: Kunden-Geschichten aus der Hölle)

Außerdem erscheinen Fragen manchmal besser als Antworten. Letztendlich sind die Voraussetzungen, Vorhaben und Vorantreiber viel zu individuell. Die Antworten darauf vermag ich nicht zu kennen. Allerdings helfen die folgenden Überlegungen in der Infografik deutlich weiter. Ich meine demgemäß, bei der konstruktiven Herangehensweise an eine Social-Media-Strategie.

Impulsfragen für eine erfolgreiche Strategie im Social-Media-Marketing (Stefan Schütz / PR Stunt)

Von der vorgestellten Checkliste lassen sich taktische und strategische Maßnahmen im Social-Media-Marketing ableiten. Es bleibt die exklusive Kommunikation der Unternehmensbotschaften übrig.

Exkurs: Bundestag erwägt Aufbau eigener Social-Media-Kanäle

Der Deutsche Bundestag erwägt den Aufbau eigener Social-Media-Kanäle. Vor allem die Social Networks Twitter und Instagram stehen im Fokus. Ferner wird geprüft, ob unter datenschutzrechtlichen Gesichtspunkten Facebook und WhatsApp als Kanäle in Frage kommen. Ungeklärt ist hingegen die Finanzierung des Vorhabens. Betreut werden die Kanäle des Bundestags zukünftig durch bereits beschäftigtes Personal.

Welche Vorteile bietet eine Social-Media-Strategie? Insgesamt ist es wichtig herauszufinden, inwiefern die definierte Zielgruppe oder Persona Foren, Corporate Blogs, Social Networks, Wikis, Messenger oder sonstige Portale nutzt. Ob die eigenen Produkte oder Dienstleistungen in den Social Media eine Rolle spielen respektive relevant sind. Für die internen Prozesse bedeutet das, sich zunächst auf die vorhandenen Ressourcen zu konzentrieren und von Dritten zu lernen.

Dann steht ein erfolgreiches, mit Vorteilen gespicktes Social-Media-Marketing nichts mehr im Wege:

Infografik: Vorteile von Social-Media-Marketing (Stefan Schütz / PR Stunt)

Vielfältigkeit im Hinblick auf Social-Media-Marketing

Welche Optionen gibt es beim Social-Media-Marketing? Im Grunde ziehen sie sich wie ein roter Faden durch mein Berufsleben: Unterschiedliche Visionen, erfrischende Aha-Effekte und tiefsitzende Nadelstiche. So gab es in der Vergangenheit beratungsresidente und mutige Kunden. Begegneten mir darüber hinaus innovative Ansätze und langweilige Geschichten. Gepaart mit Durchhalteparolen und Macher-Mentalitäten.

Egal ob vereint, verdichtet oder vernichtet. Die meisten der zuvor beschriebenen Situationen und Diskussionen mit Kunden scheiterten durch deren Umgang mit Social-Media-Marketing. Eigene Interessen standen häufig im Vordergrund und im Weg. Der Rezipient, die Entwicklung der Customer Journey und das Miteinander wurden vernachlässigt. Anders formuliert, wie im Video eingangs gezeigt: Die Wertschätzung für Aufmerksamkeit wurde außer Acht gelassen.

Infografik Social-Media-Marketing: Das passiert innerhalb einer Minute im Internet (Lori Lewis / OfficiallyChadd)

Dabei ist eine klare Positionierung im Social-Media-Marketing unabdingbar. Ferner geht es um die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Die oben genannte Checkliste hilft bei der Einordnung. Zudem verdeutlicht die zuvor gezeigte Infografik die Dichte an Content und somit Dringlichkeit herauszustechen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass mit Qualität vor Quantität und einer klaren Botschaft samt USP gut zu fahren ist. Ansonsten ist der Wettbewerb für schwammige oder platte Messages ohne Mehrwert schlichtweg zu groß. Also entweder zielgerichtet Social-Media-Marketing betreiben oder lieber gar nicht!

Aus gegebenem Anlass betone ich abschließend, dass Facebook in keiner Weise mit Social Media gleichzusetzen ist. Diese Meinung kommt mir in Beratungsgesprächen tatsächlich noch immer unter. Zwar bleibt Facebook mit Instagram und WhatsApp weiterhin Branchenprimus und aus rein monetären Gesichtspunkten interessant. Doch gibt es daneben mit Sicherheit viele andere passende Social Networks, Kanäle und Kommunikationsformen.

Social Media Map 2019 als Grundlage für erfolgreiches Social-Media-Marketing (Overdrive Interactive)

Abstract: Treiber pro Social-Media-Marketing

1. Alles für den Club

Social-Media-Marketing hilft Unternehmen eine Community aufzubauen. Begeisterte Kunden und angefixte Interessenten dienen als Multiplikatoren. Content mit Mehrwert sorgt für ein kontinuierliches Wachstum der Fan-Base. Gegenüber klassischer Online-Werbung ist die Wirkung nachhaltiger.

2. Spieglein, Spieglein

Die integrierten Statistik-Tools der Plattformen sind selbsterklärend. Mit wenigen Klicks sind die angezeigten Ergebnisse in die bevorstehende Präsentation für die Chefetage integriert. Eine solche Analyse offenbart den Erfolg des angewandten Social-Media-Marketings und sensibilisiert die Unternehmen für die Ansprüche der Kunden. Der selbstkritische Umgang mit den generierten Daten ist enorm lehrreich und erdet.

3. Ratenfänger von Hameln

Mit einer transparenten Kommunikation sowie einem positiv behafteten Auftreten in den Social Media, unterstützt das Marketing ferner das Recruiting. Bei der Arbeitgeber-Wahl durchstöbern interessierte Bewerber das Internet. Unternehmen bietet das Social-Media-Marketing die Möglichkeit, authentische Inhalte und tiefe Einblicke in ihre Arbeitswelt zu liefern. Sich somit vom Wettbewerb abzugrenzen.

4. Gekommen, um zu bleiben

Das Nutzerverhalten hat sich verändert. Vieles läuft mobil ab, nahezu alles andere digital. Eine Präsenz in den gängigen Networks, responsive Websites oder Landingpages. Sowie das Aufgreifen von Social-Media-Trends, zeugen von Verständnis für die Materie und Mut. Durch eine rege Teilnahme positioniert sich das Unternehmen als Ideengeber, Impulsgeber und Innovator. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Gehst du mit uns oder bleibst du stehen?

5. Schau mir in die Augen, Kleines

Proaktives Social-Media-Marketing schafft einen Rahmen und ermöglicht eine strukturelle und prozessoptimierte Herangehensweise bei der Bespielung einzelner Kanäle. Die Unternehmen pushen respektive „pullen“ sich zur Höchstform. Ein Plan, der vorhanden ist und funktioniert, ist nicht allein bei John Hannibal Smith beliebt. Vielmehr wird ein übergreifender Change-Prozess angestoßen.

Fazit: Stellenwert von Social-Media-Marketing

Täglich verbringen Millionen Menschen ihre Zeit mit Social Media. Sie kaufen online ein, nutzen das Internet als Informationsquelle oder teilen sich ihrem Umfeld via Messenger-Dienste oder Videoportalen mit. Diesen Umstand müssen kleine und mittlere Unternehmen verstärkt nutzen. Schnell aufwachen und loslegen!

Überambitionierter Aktionismus hilft andererseits leider auch nicht. Vielmehr gilt es, eine umfassende Strategie für sämtliche Social-Media-Aktivitäten festzulegen. Messbare Ziele zu definieren, relevante Touchpoints ausfindig zu machen und Mehrwert zu generieren. Sich in den Kunden hineinzuversetzen und gelegentlich eine Haltung zu zeigen. Den Spagat zu meistern.

Als kleine Starthilfe dient beispielsweise der Besuch einer Brachen-Veranstaltung. Oder eine erste Recherche in der Suchmaschine des Vertrauens. Wie wäre es zudem mit einem Blick über den Tellerrand und zum Wettbewerber? Zudem ist die Beauftragung Dritter immer eine gute Option. Agenturen wie der Full-Service-Anbieter Suchhelden kennen sich im gesamten Bereich des Online-Marketings bestens aus.

Für mich ist Social-Media-Marketing unabhängig von der Branche wertvoll. Somit nimmt es nach meinen Vorstellungen im Kommunikationsmix jedweder Unternehmung einen wichtigen Stellenwert ein. Immer vorausgesetzt, dass die Social-Media-Kanäle beziehungsweise die digitale Fokussierung ohnehin eine bedeutende Rolle innerhalb der Unternehmenskommunikation innehaben.

Welche Erfahrungen hast du mit dem Mittelstand hinsichtlich Social Media gemacht? Woran machst du erfolgreiches Social-Media-Marketing fest? Wie können sich kleine und mittlere Unternehmen deiner Meinung nach weiterentwickeln?
*Dieser Beitrag enthält Werbung. Der Inhalt und meine Meinung als Privatperson und Blogger wurden dadurch nicht beeinflusst. Sämtlicher Content dieses Blogposts entstammt aus eigenen Überlegungen, Recherchen und Beweggründen.

Autor: Stefan Schütz
Foto: kreatikar / pixabay.com

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Comments
  1. Monika Burgstall

    Ein sehr interessanter Artikel Herr Schütz! Durch den Artikel wird klar wie nützlich gut geplantes Social-Media-Marketing für ein Unternehmen sein kann.

    Besonders wichtig ist eine richtige Strategie in meinen Augen jedoch bei z.B. Startups, da diese häufig an Hürden des Marketings scheitern oder lange zur Überwindung brauchen.

    Einen effektiven Service hierfür bieten Unternehmen wie die Index Agentur:
    https://agentur.index.de/pr-public-relations/online-pr/

    Ich hoffe bald wieder einen Artikel von Ihnen zu lesen.

    MfG Monika

  2. Kleinere Unternehmen stellen natürlich auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung an und hier wird insbesondere der Vergleich mit den Werbemöglichkeiten in den „alten Medien“ herangezogen. Dabei gewinnen, alleine schon was die Kosteneffizienz betrifft, die neuen Medien. Dies sickert langsam aber sicher auch durch.

    • Hallo Michael,

      ich halte nicht viel von der Unterscheidung zwischen „alten und neuen Medien“ – soweit sollten die Unternehmen mittlerweile sein. Auch die Bewertung via, leider noch immer weit verbreiteten Medienäquivalenzwerten, ist aus meiner Sicht längst überholt!

      Beste Grüße
      Stefan

  3. Hi Stefan,

    super Artikel, ich habe mich vor kurzem mit dem gleichen Thema beschäftigt und stimme dir in allen Punkten voll und ganz zu! Die Strategie sollte ein „never-ending“ Prozess der stetigen Optimierung sein. Ich empfehle zusätzlich zum Benchmarking auch bisherige Herausforderungen zu evaluieren, um entsprechende Lösungen zu finden.

    Du scheinst ein Fan von Infografiken zu sein, vielleicht gefällt dir ja meine Infografik zu den 9 größten Herausforderungen bei der Social-Media-Strategie.

    Du darfst die Infografik bei Bedarf gerne weiterverwenden. Danke für den sehr spannenden Artikel! (Wer sich meine Arbeit auch noch durchlesen will findet Sie hier https://www.talkwalker.com/de/blog/social-media-marketing-strategie)

    Viele Grüße

    • Hallo Maxime,

      vielen Dank für dein Lob und die Ergänzungen! Ich kenne deine Arbeit 😉 Ob die Infografik (und ja, ich bin großer Fan) hier zum Einsatz kommt, weiß ich schlichtweg nicht. Aber bei Pinterest habe ich sie bereits genutzt: https://www.pinterest.de/stivologne/

      Viele Grüße
      Stefan

  4. Hey Stefan,

    Danke für den wirklich ausführlichen Artikel. Ich kann dir in deinen Punkten nur zustimmen.

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