WordPress-Plugins

Welche Plugins brauche ich wirklich?

Welche Plugins brauche ich wirklich?

Noch vor wenigen Wochen hätte ich mir kaum vorstellen können, meinen Blog überhaupt regelmäßig zu pflegen – und jetzt schreibe ich einen Beitrag zu Plugins! Denn neben der grundlegenden Kreativität, bedarf es viel Zeit und ein gewisses Verständnis für die technischen Hintergründe, bei der Erstellung eines Blogs. Schon bald stößt man hinsichtlich des Designs auf Fragen zur generellen Aufmachung, Optik und eben Struktur. Viele Prozesse laufen parallel ab, müssen nach dem Post optimiert oder vielleicht im Vorfeld auf Tauglichkeit geprüft werden.

Wenn der Vorhang fällt sieh hinter die Kulissen
die Bösen sind oft gut und die Guten sind gerissen
Geblendet vom Szenario erkennt man nicht
die wahren Dramen spielen nicht im Rampenlicht. Freundeskreis

Ein Plugin ist ein Softwaremodul, das von einer Anwendung während ihrer Laufzeit entdeckt und eingebunden werden kann, um deren Funktionalität zu erweitern. Unterschieden werden je nach Software Audio-, Browser-, Grafik- und Web-Plugins. Bei WordPress können Plugins beispielsweise direkt über die Benutzeroberfläche installiert oder manuell hinzugefügt werden.

Im offiziellen Plugin-Verzeichnis finden sich aktuell knapp 30.000 frei verfügbare Erweiterungen. Die Auswahl ist also immens – darunter befinden sich zugleich spannende wie nützliche, aber auch alberne oder gar gefährliche Plugins. Leider hält nicht jede Funktionserweiterung, was sie verspricht. Zumal durch die Installation häufig ungewünschte Sicherheitslücken offenbart werden oder erhebliche Performance-Einbußen entstehen können. Mühsam, sich einen Überblick zu verschaffen und die Spreu vom Weizen zu trennen. Als Newbie ohnehin, so erging es mir zumindest! „Welche Plugins brauche ich also wirklich und sollten in keiner Grundausstattung fehlen?“ Genau dieser Fragestellung geht die derzeitige Blogparade von Pressengers auf den Grund.

Da nach den persönlichen Erfahrungen zu den besten und schlechtesten Plugins gefragt wird, möchte ich den ersten Teil mit meinen „Top-Five“ in alphabetischer Reihenfolge beantworten:

1. Akismet schützt die Seite respektive das Blog vor Kommentar- und Trackback-Spam. Ist allerdings in Deutschland rechtlich umstritten und wurde hier deshalb gestrichen!

  1. Antispam Bee schützt das Blog datenschutzkonform vor Spam-Kommentaren.
  2. Google Analytics for WordPress bindet umfassende Statistikfunktionen automatisch ein
  3. Social Sharing Toolkit ermöglicht die Content-Verbreitung über Social Networks
  4. Twiget Twitter Widget stellt nahezu live die letzten Status-Updates des Twitter-Accounts dar
  5. WordPress SEO beinhaltet unter anderem OnPage-Optimierung und XML-Sitemaps

Mir wird nochmals klar, dass einige der hier verwendeten Begrifflichkeiten für Laien (zu denen ich mich ebenfalls zähle) nur schwer zu verdauen sind. Deshalb gibt es einen Blogbeitrag zu Trackback, Pingback, Hashtag, OnPage und sonstigem Fachgesimpel…

Ich nutze bislang knapp ein Dutzend Plugins und ahne vermutlich nicht, welche tollen Möglichkeiten es darüber hinaus noch gibt. So verfolge ich die hiesige Diskussion mit großem Interesse und bin fast ein wenig enttäuscht ob der geringen Beteiligung. Sind die Ansprüche tatsächlich zu individuell? Ist das Thema längst ausgelutscht oder zu schnelllebig? Kann man den Fachbegriffen weniger Bedeutung beimessen? Gibt es Verständnisschwierigkeiten?

Vielleicht ist es daher einfach besser, keine Negativbeispiele zu nennen.
Ist doch sowieso nur subjektiv!


Autor: Stefan Schütz / 
Foto: Lupo pixelio.de

Comments
  1. Hallo Stefan,

    ich finde es auch schade, dass sich so wenige Blogger an der Blogparade beteiligt haben.
    Allerdings glaube nicht, dass das an mangelnden Interesse an Plugins liegt. Das Thema Plugin ist schon aktuell und wird auch kontrovers diskuttiert. Kennst du schon die WP Community auf G+?
    Ich würde die auch raten den Akismet durch Anti spam Bee zu ersetzen.

    Viele Grüße
    Kristina

  2. Hallo Kristina,

    vielen Dank für den Rat, bislang bin ich mit Akismet sehr zufrieden. Aber ich schaue mir Antispam Bee gern an! Der GooglePlus-Gruppe bin ich vor längerer Zeit beigetreten… wird scheinbar Zeit, etwas mehr in die Tiefe zu gehen 😉

    Gruß
    Stefan

  3. Akismet ist wie so vieles ein Produkt von der anderen Seite des Atlantik. Auf dem eigenen Blog ist es vllt. nicht so relevant aber sobald das Projekt größer wird und Datenschutz eine Rolle spielt sollten man auf das deutsche Anti Spam Bee umstellen.

    Ich versuche immer Plugins von deutschen Entwicklern zu verwenden. Unter anderem auch weil die Plugins vernünftig übersetzt sind.

  4. Hallo DRIVINGRALLE,

    ich bin jetzt diverse Male auf Akismet angesprochen worden… besten Dank! Es gibt wohl noch einiges zu lernen und irgendetwas scheint da ja dran zu sein 🙂

    Gruß
    Stefan

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